Technologie intelligent nutzen und nachhaltig CO2 reduzieren

Unternehmen auf der ganzen Welt sind gefordert, ihre Geschäftsmodelle nachhaltig auszurichten, um die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu sichern. Stetig steigen die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Anlagemöglichkeiten ebenso wie die regulatorischen Anforderungen. Dies bietet Chancen und Risiken für Unternehmen gleichermassen.

SAP unterstützt Unternehmen dabei, die Materialflüssen und Prozesse über Wertschöpfungsketten Branchen hinweg zu verbessern, und ergänzend zu finanziellen auch soziale und ökologische Kennzahlen zur ganzheitlichen Messung des Geschäftserfolgs zu verankern. SAP gab im Jahr 2020 das Programm Climate 21 bekannt, welches Kunden bei der Erreichung ihrer Klimaziele unterstützt. In einer auf mehrere Jahre angelegten Roadmap arbeitet SAP mit Innovationspartnern zusammen, um Nachhaltigkeitsmetriken in das Lösungsportfolio von SAP zu integrieren. Dies soll Kunden helfen, die CO2-Bilanz ihrer Produkte und ihres Geschäftsbetriebs entlang der Wertschöpfungskette zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren. Mit SAP Product Footprint Management lanciert SAP noch dieses Jahr ein Produkt, welches unsere Kunden bei diesen Aktivitäten unterstützt.

Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft und Abfallreduzierung

Jedes Jahr gelangen 100 Milliarden Tonnen Materialien in die Weltwirtschaft, aber nur etwa 10 Prozent werden recycelt oder wiederverwendet. Dies ist ein enormer Kostenfaktor für Unternehmen und die Gesellschaft, da es ineffizient ist und unsere Umwelt über die Grenzen des Planeten hinaus belastet.. SAP hat sich mit Partnern zusammengetan und arbeitet an «circular economy» Lösungen, um die Transformation von linearen zu zirkulären Business Modellen zu unterstützen.

Als erstes müssen Unternehmen sich auf verantwortungsbewusstes Design konzentrieren, um mit neuen Ansätzen Modularität, Reparaturfähigkeit und Rückgewinnung zu verbessern, Abfall zu reduzieren und Materialien länger im Einsatz zu halten. Der Abfall eines Unternehmens ist dabei der wertvolle Input eines anderen Unternehmens. Um eine verantwortungsvollere Beschaffung vorantreiben und Käufer und Verkäufer auf sekundären Materialmärkten zu verbinden, kann Technologie die entscheidende Rolle spielen.

Mit gutem Beispiel voran

Bei SAP streben wir an, im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit, positive ökonomische, soziale und ökologische Wirkung zu erzeugen. Wir überprüfen und passen unsere Strategie und Prozesse ständig an, um den von den Vereinten Nationen festgelegten Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (UN SDGs) Rechnung zu tragen. Drehen Sie das Rad und erfahren Sie auf unterhaltsame Weise, was SAP und unsere Kunden tun, um zu den 17 SDGs beizutragen: www.sap.com/wheelofpurpose

Zum Beispiel unterstützt SAP als Mitglied der Global Plastic Action Partnership (GPAP) des Weltwirtschaftsforums die Entwicklung einer technologischen Lösung für ein Kunststoff-Abfallprogramm in Ghana. Ziel ist, den Wert von Materialien wie Plastik zu erhalten, die Umwelt zu schützen und Arbeits- sowie Lebensbedingungen der verarmten Gemeinschaft der Müllsamm-lerinnen und Müllsammler zu verbessern. Intern haben wir uns das Ziel gesetzt, Einwegplastik aus den eigenen Geschäftsprozessen bis zu entfernen. Zudem möchte SAP in den eigenen Geschäftsprozessen bis 2023 CO2-neutral zu sein und betreibt die eigenen Datencenter bereits heute schon zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien. Die Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften anzunehmen ist nicht nur sinnvoll und notwendig, sondern kann sich ökonomisch auch auszahlen. So konnte SAP in den letzten drei Jahren allein durch die Reduktion der CO2-Emissionen 273 Millionen Euro einsparen. Nachhaltigkeit ist auch ein integraler Bestandteil unserer Lieferkette und SAP strebt an, Produkte und Dienstleistungen ausschliesslich von Lieferanten zu kaufen, die hohe Umwelt- und Sozialstandards erfüllen.

Trotz vieler bereits erfolgter Massnahmen zur CO2-Reduktion und der Förderung der Nachhaltigkeit im Allgemeinen, ist sich SAP bewusst, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern, Lieferanten und Kunden erst am Anfang einer langen, spannenden und herausfordernden Reise stehen. Mehr zu SAPs Engagement für mehr Nachhaltigkeit und was ihr Unternehmen tun könnte finden sie unter: www.sap.com/sustainability

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